Die HypnoBirthing-Geburt

An Hebammen und Ärzte

Das HypnoBirthing-Programm ersetzt in keinem Fall den Rat oder die Begleitung durch eine Hebamme oder durch einen Arzt. Die Kompetenz von qualifiziertem medizinischen Personal zweifeln wir in keiner Weise an. 

Betreuer, die Eltern bei einer natürlichen Geburt unterstützen, verdienen es, in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung und mit Achtung und Respekt behandelt zu werden. Sie dürfen sich sicher sein, dass im Falle eines besonderen Umstandes Ihre Ratschläge von den Eltern akzeptiert werden und entsprechend gehandelt wird.


Wir von HypnoBirthing Europa versprechen nicht eine schmerzfreie Geburt, und wir suchen nicht die Konfrontation mit Hebammen und Ärzten. Wir ermutigen auch nicht unsere Elternpaare, einen Gegner in Ihnen zu sehen oder Ihr Wohlwollen infrage zu stellen. 

Eine schmerzarme Geburt kann sich mit und ohne Hypnose-Techniken ereignen. Unser Ziel ist es, dass die Frau angstfrei und möglichst interventionsfrei gebären kann und dass sie nicht in die Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Spirale hineingerät.


HypnoBirthing ist keine konfrontative Geburtsmethode, sondern eine kooperative. Wir lehnen Eingriffe nicht grundsätzlich ab, sondern nur routinemäßige, unnötige Eingriffe, also solche, für die keine medizinische Notwendigkeit besteht. Dazu gehören unter anderem verzichtbare Einleitungen, Wehentröpfe und Kaiserschnitte. 


Keine Geburtstechnik kann einen einfachen Geburtsverlauf ohne besondere Umstände garantieren oder die Begleitung durch eine Hebamme oder einen Arzt ersetzen. Ihre Erfahrung und Expertise sind für eine sichere Geburt unverzichtbar! 


Wir bedauern es, wenn Elternpaare von nicht-zertifizierten Kursleitern mit falschen Hoffnungen in die Geburt gehen und dann überfordert sind oder verängstigt reagieren. Ebenso bedauern wir es, wenn Sie als Betreuerin oder Betreuer der Geburt deshalb einen falschen Eindruck von HypnoBirthing erhalten. 


Wie können Sie als Hebamme oder Arzt ein Elternpaar unterstützen, das HypnoBirthing unter der Geburt anwerdet? 

Geben Sie dem Paar Zeit, ihre geübten Techniken auszuprobieren. Wenn spezielle Umstände eintreten, besprechen Sie die möglichen Handlungsalternativen offen mit dem Paar. Die Frau ist in ihrem hypnotischen Zustand besonders offen für jegliche Aussagen, deshalb besprechen Sie bitte außerhalb ihrer Hörweite die speziellen Umstände (mögliche Komplikationen, Vorgehensweisen, Schmerzmittel) mit ihrem Partner. Fragen Sie die Frau nicht nach Dauer oder Stärke der „Wehen“ oder nach „Schmerzen“. 


Menschen in Tiefenentspannung bzw. (Selbst-)Hypnose sind sehr empfänglich für die Bilder, die wir mit unseren Worten ausdrücken. Deshalb ersetzen wir konsequent bestimmte Worte, vor allem Fremdworte und medizinische Fachausdrücke, durch positiver besetzte Begriffe. Anstatt von Wehen sprechen wir von Wellen, anstatt von Komplikationen von besonderen Umständen, anstatt von Schmerzen von Druck, Zug, Spannung, Unwohlsein; statt Fötus sagen wir ungeborenes Kind und den Bezeichnungen Entbindung bzw. Austreibung ziehen wir die Wörter Gebären bzw. Geburt vor. Wir setzen Worte mit Bedacht ein, da wir uns bewusst sind, dass sie eine lenkende Kraft besitzen. 

 Praxis für HypnoBirthing

 E-Mail

 0172 27 35 784